Liebe Leser,
seit einiger Zeit bekomme ich von unzaehligen Freunden und Bekannten E-Mails und Kommentare! Das liegt am Zeitungsartikel, der vor einiger Zeit in der OZ abgedruckt wurde.
Vielen, vielen Dank an alle Leser und Freunde. Ich hoffe einen interessannten Blog auf die Beine stellen zu koennen. Ich werde mir Muehe geben!
Das als kleines Intro zum heutigen Eintrag.
Ich bin nun seit 12 Tagen in Japan. Seit 12 Tagen? Ihr kennt das sicherlich aus dem Urlaub oder so: Es fuehlt sich an wie eine halbe Ewigkeit! Das liegt sicherlich daran, dass alles um Einen anders/neu ist und man den Zeitlauf voellig vergisst, bzw. gar nicht merkt.
Es gibt bereits vieles zu schreiben. Eine kleine [b]sehr grobe[/b] Zusammenfassung, von dem, was ich in den letzten 12 Tagen so erlebt habe: Ich bin angekommen, in mein Apartment eingezogen (und bereits auch schon wieder ausgezogen), habe meine Freunde und Verwandte getroffen, wollte meinen japanischen Pass aktualisieren, habe einen Handy-Vertrag abgeschlossen, habe bereits Live performt, habe mir eine Haarschneidemaschine gekauft und meine Haare auf dem Dach des Apartments geschnitten und mindestens 30 E-Mails beantwortet.
Ich kann erstmal leider nicht zu Allem etwas schreiben. Ich sitze gerade an einem Share-Netbook unseres Apartments und ich bin nicht der Einzige, der das Geraet hier benutzt, bzw. benutzen will.
Mein Kopf: Nein, nicht mein Kopf, sondern meine Frisur. Einige werde sich wohl an meine Frisur erinnern. Ich hatte rundrum eine ca. 3mm Frisur, nur vorne/mitte habe ich etwas wachsen lassen. (Leser, die mich vom Sehen her nicht kennen, koennen sich das vielleicht nur schwer vorstellen. Ich bin mir nicht sicher, ob man es auf dem OZ-Photo erkennen kann.)
Nun habe ich wirklich eine rundrum 3mm Frisur, ohne den Fimmel vorne dran. Es dauert keine 2 Minuten und man hat sich schon voellig dran gewoehnt. Die Leute um mich herum und ich auch.
Wetter: Japan ist irgendwie im Sommer haengen geblieben. In den letzten 11 Tagen war es fast immer ueber etwa 24 Grad. Nur heute regnet es, zum ersten Mal, seit dem ich hier bin. Morgen soll es sich aber auch schon wieder aendern.
Apartment: Meine erste Bleibe war in Kamata, mein jetztiges in Meguro und mein zukuenftiges vielleicht in Sangenjaya. Ohne, dass ihr wisst, wo genau diese Stadtteile liegen, eines ist klar: Ich ziehe immer naeher zum Kindergarten (zur Einsatzstelle) hin. Kamata war ein zu weit weg, Meguro ist schon naeher, aber trotzdem noch etwas “unguenstig gelegen”. Vorgestern habe ich eine Anzeige fuer eine Untervermietung in Sangenjaya gefunden, auf die ich mich sofort gemeldet habe. Sangenjaya waere so nah, dass ich vielleicht sogar mit dem Fahrrad zum Einsatzort fahren koennte. Das waere Klasse, weil das Fahrradfahren vermisse ich schon ein wenig. Ausserdem spare ich dabei die staendigen Zugfahrten.
Ueber den Handyvertrag, bzw. ueber das Handy selber werde ich warscheinlich naechstes Mal berichten.
Mein Dienst beginnt offiziell am 3. Oktober. Ich freue mich schon sehr auf die ersten Tage im Kindergarten und bin gespannt was da auf mich so zukommt!
Bis dahin, alles Gute und vielen Dank fuer das Lesen. Bis zum naechsten Eintrag!
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